Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen

Berlin – Nachdem auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Luftsicherheitskräfte ergebnislos verlaufen ist, droht die Gewerkschaft ver.di erneut mit Streiks. „Wir haben zwei Tage lang ausgiebige Sondierungsgespräche geführt, weil die Gewerkschaften, neben einem Euro Erhöhung pro Stunde, strukturelle Veränderungen der Tarifstruktur mit enormen finanziellen Auswirkungen fordert. Außerdem kommt ver.di, nach jedem Millimeter Annäherung, mit neuen zusätzlichen „Wünschen“ um die Ecke“, so Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser. Die Arbeitgeberseite habe bereits zwei Angebote zu den Erhöhungen unterbreitet, angepasste Forderungen hingegen habe bislang weder ver.di noch dbb tarifunion und beamtenbund vorgelegt.

Berlin – In der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 25.000 Luftsicherheitskräfte lag der Fokus auf ausgiebigen Sondierungsgesprächen zu strukturellen Veränderungen der Entlohnung. „Wir haben in den Gesprächen unterschiedliche Ansätze diskutiert, wie wir uns, trotz der noch sehr weit auseinanderliegenden Vorstellungen, doch annähern können“, so Rainer Friebertshäuser, Verhandlungsführer des BDLS.

Berlin – Die Gewerkschaft ver.di hat in dieser Woche zu zwei Streikmaßnahmen an Flughäfen in NRW aufgerufen. „Ver.di streikt, ohne bisher tatsächlich verhandelt zu haben. In zwei Sitzungen hat man die unrealistischen Forderungen wiederholt und unsere Angebote entgegengenommen – im Gegenzug aber keinerlei Bewegung gezeigt. Verhandlungen funktionieren so nicht“, zeigt sich BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser verwundert.

BARIG | 21.02.2022

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ADV | 15.02.2022

Die ersten Wochen im Jahr 2022 zeigen, die Corona-Pandemie hat die Flughäfen weiterhin im Griff. Die nach wie vor hohen Infektionszahlen und Reiseauflagen bremsen die Nachfrage aus. Bereits die Jahre 2020 und 2021 führten zu starken Verkehrseinbrüchen. Im Jahr 2021 konnten nur etwas mehr als 30 Prozent der Passagiere des Vorkrisenniveaus erreicht werden. Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 waren das 170 Mio. Passagiere weniger. Dennoch überwiegen der Optimismus für eine Trendumkehr und die Hoffnung auf Lockerungen, die auch dem Luftverkehr zugutekommen.

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