Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen

BARIG | 22.03.2022

In dem Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) kommt es heute erneut zu Warnstreiks, von denen bundesweit acht wichtige Verkehrsflughäfen betroffen sind.

ADV | 22.03.2022

Zum heutigen nahezu flächendeckenden Warnstreik an den deutschen Flughäfen erklärt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL: „Obwohl weder die Flughäfen noch die Fluggesellschaften mit Verdi im Tarifkonflikt stehen, trifft dieser Streik in erster Linie den Luftverkehr und viele tausende Reisende. Das ist unfair und erschwert den Luftverkehrsunternehmen und ihren Beschäftigten die wirtschaftliche Wiederbelebung nach dem pandemiebedingten Zusammenbruch.

Berlin – Nachdem vier Verhandlungsrunden ohne jegliche Bewegung seitens der Gewerkschaften ver.di verlaufen sind, ruft diese nun erneut zu Streiks auf – ganztägig, an acht Flughäfen gleichzeitig, in allen Tätigkeitsbereichen. „Wir haben Verständnis für Warnstreiks im Rahmen von Tarifverhandlungen, aber diese Streikmaßnahmen sind ausufernd und unverhältnismäßig“, so BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser.

Berlin – Die Gewerkschaften ver.di und dbb beamten und tarifunion haben auch das 3. Angebot der Arbeitgeberseite abgelehnt und die zweitägige Verhandlungsrunde beendet. „Wir haben unser Angebotspaket nochmal erhöht, aber insbesondere ver.di hat auch dieses – mit Erhöhungen von bis zu 22 Prozent, was 3,29 Euro mehr pro Stunde entspricht, erneut verworfen“, so BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser am Abend.

Ver.di beharrt weiterhin auf den hohen Forderungssummen, mit denen sie in die Tarifrunde gestartet sind. „Dbb hat heute einen Schritt auf uns zu gemacht und ihre Forderungen leicht reduziert – ver.di leider wieder nicht“, zeigt sich Friebertshäuser nach zwei zähen Verhandlungstagen enttäuscht.

Das Verhalten seitens ver.di sei leider weiterhin nicht konstruktiv. „Wir befürchten, dass die Verzögerungstaktik darauf abzielt, erneute Streiks in die Osterferienzeit zu ziehen, um den Luftverkehr noch massiver zu stören“, so Friebertshäuser.

 

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