Tätigkeitsfelder

Das Luftsicherheitsgesetz verpflichtet Luftsicherheitsbehörden (§ 5 LuftSiG), Flughafenbetreiber (§ 8 LuftSiG) und Fluggesellschaften (§§ 9 und 9a LuftSiG) zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen an den Verkehrsflughäfen, um auf diese Weise u. a. der Gefahr möglicher Terroranschläge vorzubeugen. Die Aufgaben in der Luft- und Flughafensicherheit erfordern ein umfassendes Fachwissen. Eine spezielle Qualifikation ist deshalb Voraussetzung für eine Tätigkeit in diesem sensiblen Bereich. Gemäß Nummer 11.2.1.3 des Anhangs der DurchführungsVO (EU) 2015/1998 müssen Inhalte für die Schulung von Sicherheitspersonal von der zuständigen Behörde festgelegt oder genehmigt werden. Für die Schulung der verschiedenen Personengruppen dürfen nur behördlich zertifizierte Ausbilder eingesetzt werden. Die Aufsichtspflicht der einzelnen Behörden schließt auch eine Dienst- und Fachaufsicht sowie Hospitationen im Unterricht der Ausbildung mit ein.

An den deutschen Verkehrsflughäfen übernehmen immer häufiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter privater Sicherheitsdienstleister, die sogenannten Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten, die hoheitlichen Aufgaben gemäß § 5 LuftSiG als „Beliehene“ im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und in der Fachaufsicht der Bundespolizei (BPOL) sowie im Auftrag der Luftsicherheitsbehörden der Länder.

Gemäß § 8 LuftSiG ist der Flughafenbetreiber zur Eigensicherung seiner gesamten Sicherheitsbereiche verpflichtet. Das heißt, dass alle Beschäftigten, die sich in den Sicherheitsbereichen des Flughafens aufhalten oder diese betreten wollen, durchsucht werden müssen. Ebenso werden alle Fahrzeuge durchsucht sowie Waren kontrolliert.

Nach § 9 LuftSiG sind die Luftfahrtunternehmen verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen bei der Abfertigung von Fluggästen und der Behandlung von Post, Gepäck, Fracht und Versorgungsgütern durchzuführen.

Nach § 9a LuftSiG sind reglementierte Beauftragte, bekannte Versender, Transporteure, reglementierte Lieferanten und bekannte Lieferanten verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs durchzuführen. Die Sicherheitsmaßnahmen sind in einem Sicherheitsprogramm darzustellen.

An den deutschen Flughäfen sind neben den Tätigkeiten gemäß LuftSiG viele weitere Dienstleistungen für einen reibungslosen und angenehmen Ablauf notwendig – sei es bei den internen Abläufen des Flughafens oder im direkten Kontakt mit den Fluggästen. Viele Sicherheitsunternehmen bieten daher ihren Service auch in folgenden Bereichen an:

Unsere Mitglieder

Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft mbH
DSW Deutscher Schutz- und Wachdienst GmbH + Co. KG
Pütz Security AG
qualified-aviation-security-gmbh-qas-gmbh
HERSA-Security GmbH & Co. KG
CONDOR FLIM GmbH, Süd-West
ICTS Deutschland GmbH
LWS security GmbH
VSD Victory Sicherheitsdienste GmbH
Klüh Security GmbH
KÖTTER Airport Security GmbH
IWS Industrie-Werkschutz GmbH
All Service Sicherheitsdienste GmbH
WISAG Sicherheit & Service Holding GmbH + Co. KG
I-SEC Deutsche Luftsicherheit SE & Co. KG
STI Security Training International GmbH
DIAS GmbH Deutsches Institut für Ausbildung und Sicherheit
EASC European Aviation Security Center e.V.
CAP Flughafen München Sicherheits-GmbH
Agello Aviation Service GmbH
FraSec Fraport Security Services GmbH
Securitas Aviation Service GmbH & Co. KG
GATE Training GmbH
asc-aviation-security-consult-gmbh
Pond Security Werkschutz GmbH
 
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