Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen

ADV | 14.03.2022

Die Gewerkschaft Ver.di hat angekündigt, am morgigen Dienstag weitere internationale Flughäfen zu bestreiken. Die als Warnstreiks deklarierten Arbeitskampfmaßnahmen sollen erneut den ganzen Tag andauern. Nach dem Ausstand am heutigen Montag an sechs Airports sind für den Dienstag die Reisenden in Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden von Flugausfällen betroffen.

Berlin – Ver.di hat für die Luftsicherheitskräfte Forderungen von bis zu 40 % Erhöhung aufgestellt, beharrt seit Beginn der Tarifrunde auf diesen und verweigert sich den Verhandlungen. In nunmehr drei Verhandlungsrunden hat sich die Gewerkschaft ver.di verhandlungsunwillig gezeigt und streikt erneut an mehreren Flughäfen. „So, wie die immer wieder aufgegriffene Forderung von 1 Euro für eine Lohngruppe* nicht den immensen Forderungskatalog von ver.di widerspiegelt, können unsere Angebote nicht auf die letzten angebotenen 4 bis 7 % Erhöhung reduziert und abgetan werden.“, so BDLS Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser.

ADV | 14.03.2022

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der privaten Dienstleister an den Luftsicherheitskontrollen zum Streik aufgerufen. Der sog. Warnstreik soll gleich einen ganzen Tag andauern. Betroffen sind sechs internationale Flughäfen. Obwohl die Flughäfen nicht Tarifpartner sind, sind sie von den wirtschaftlichen Konsequenzen unmittelbar betroffen. Tatsächlich mussten die Fluggesellschaften eine hohe dreistellige Zahl an Flugverbindungen streichen. 

Berlin – Nachdem auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Luftsicherheitskräfte ergebnislos verlaufen ist, droht die Gewerkschaft ver.di erneut mit Streiks. „Wir haben zwei Tage lang ausgiebige Sondierungsgespräche geführt, weil die Gewerkschaften, neben einem Euro Erhöhung pro Stunde, strukturelle Veränderungen der Tarifstruktur mit enormen finanziellen Auswirkungen fordert. Außerdem kommt ver.di, nach jedem Millimeter Annäherung, mit neuen zusätzlichen „Wünschen“ um die Ecke“, so Verhandlungsführer Rainer Friebertshäuser. Die Arbeitgeberseite habe bereits zwei Angebote zu den Erhöhungen unterbreitet, angepasste Forderungen hingegen habe bislang weder ver.di noch dbb tarifunion und beamtenbund vorgelegt.

Berlin – In der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 25.000 Luftsicherheitskräfte lag der Fokus auf ausgiebigen Sondierungsgesprächen zu strukturellen Veränderungen der Entlohnung. „Wir haben in den Gesprächen unterschiedliche Ansätze diskutiert, wie wir uns, trotz der noch sehr weit auseinanderliegenden Vorstellungen, doch annähern können“, so Rainer Friebertshäuser, Verhandlungsführer des BDLS.

Unsere Mitglieder

DIAS GmbH - Deutsches Institut für Ausbildung und Sicherheit
Securitas GmbH Aviation Service International
KÖTTER Airport Security GmbH
IWS Industrie-Werkschutz GmbH
qualified-aviation-security-gmbh-qas-gmbh
DSW Deutscher Schutz- und Wachdienst GmbH + Co. KG
WISAG Sicherheit & Service Holding GmbH + Co. KG
Klüh Security GmbH
VSD Victory Sicherheitsdienste GmbH
asc-aviation-security-consult-gmbh
Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft mbH
Pond Security Werkschutz GmbH
I-SEC Deutsche Luftsicherheit SE & Co. KG
CONDOR FLIM GmbH, Süd-West
EASC European Aviation Security Center e.V.
AWIAS Aviation Services GmbH
ICTS Deutschland GmbH
Gegenbauer Sicherheitsdienste GmbH
GATE Aviation GmbH
All Service Sicherheitsdienste GmbH
STI Security Training International GmbH
 
BDLS © 2022 . Alle Rechte vorbehalten.
 
WIR VERWENDEN COOKIES

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.