Pressemitteilung des BDLS 04/2024

Berlin – In der 5. Verhandlungsrunde, am Mittwoch, den 7. Februar 2024, haben sich die Arbeitgeber des BDLS deutlich auf die Gewerkschaften zubewegt. Die Vorstellungen der Tarifvertragsparteien in Bezug auf die Lohnerhöhungen für die rund 25.000 Beschäftigten in der Luft- und Flughafensicherheit liegen dennoch deutlich auseinander.

Am heutigen Tag hat der BDLS folgendes Angebot unterbreitet:

• Erhöhung der Entgelte zwischen 9 und 13,5 Prozent; 1,84 €/Std. in 2 Schritten, die zu individuellen Steigerungen der Monatslöhne zwischen 295 € bis zu 320 € führen würden.
• Erhöhung des Mehrarbeitszuschlages von 25 auf 30 Prozent ab 1. Januar 2025.
• Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 24 Monate betragen.

„Wir haben bei den Themen Lohnerhöhung und Mehrarbeit heute ein verbessertes Angebot vorgelegt. Im Gegenzug sind die Gewerkschaften uns ein weiteres Mal nicht entgegengekommen. Vielmehr rücken die Gewerkschaften derzeit nicht von ihrer ursprünglichen Forderung auf Erhöhung des Stundenlohnes von 2,80 € pro Stunde ab. Die von ver.di und dbb tarifunion geforderten Erhöhungen würden zwischen 13,6 und 20,25 Prozent bedeuten, was den geforderten Inflationsausgleich enorm übersteigt. Dies ist wirtschaftlich nicht umsetzbar“, so Frank Haindl, Verhandlungsleiter des BDLS.

Abschließend hat der Verhandlungsleiter des BDLS die Gewerkschaften aufgefordert, das Entgegenkommen der Arbeitgeber und die konstruktive Verhandlungsatmosphäre zu würdigen und eine schnelle Tariflösung im Interesse aller Beteiligten nicht zu gefährden. „Ein zeitnaher Abschluss ist in der nächsten Verhandlungsrunde am 21./ 22. Februar 2024 möglich“, so Haindl abschließend.

 

 

 

 

Brancheninformationen (www.bdls.aero)
Die Luftsicherheitsunternehmen an den Verkehrsflughäfen in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 25.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2022 lag der Umsatz der Branche bei 925 Mio. Euro. Die im BDLS organisierten Unternehmen haben mit ca. 740 Mio. einen Anteil von fast 75 % am Markt. Sie beschäftigen rund 13.500 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in den Bereichen §§ 5, 8, 9 und 9a LuftSiG sowie Servicedienstleistungen.

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