Pressemitteilung des BDLS 7 / 2020

Der heutige Luftverkehrsgipfel, unter der Federführung von Verkehrsminister Scheuer, hat Maßnahmen zugesichert, um das deutsche Luftverkehrssystem unter den Corona bedingt schwierigen Rahmenbedingungen zu erhalten und dem Luftverkehr eine mittel- und langfristige Perspektive zu bieten.

Udo Hansen, Präsident des BDLS, konnte die Interessen und Nöte der privaten Sicherheitsdienstleister an den Verkehrsflughäfen beim Gipfel einbringen.

In der gemeinsamen Erklärung zum hochrangigen Treffen „Die Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie meistern“, wird eine klare Zusage für die Dienstleister gemacht:

„Luftsicherheitskontrollen sind wesentlicher Bestandteil für die Funktionsfähigkeit des Luftverkehrs. BMVI und BMI prüfen finanzielle Hilfen für Sicherheitsdienstleister an den Flughäfen.“

„Wir fordern ganz klar, dass es nicht nur bei einer Prüfung bleibt, sondern tatsächlich praktikable und schnelle Unterstützungsleistungen an die Sicherheitsdienstleister erfolgen und die heutige Zusage mit Leben erfüllt wird“, so Hansen. Die Aufrechterhaltung der Infrastruktur im Luftverkehr sei nur gewährleistet, wenn auch zukünftig genügend qualifiziertes Personal für die Kontrollprozesse zur Verfügung steht. Die hierdurch entstehenden Vorhaltekosten für Personal führen zu einer unzumutbaren und nicht mehr zu bewältigenden Belastung der Unternehmen. Um den drohenden Personalabbau zu vermeiden, fordert der BDLS eine finanzielle Unterstützung der Mitgliedsunternehmen zur Kompensation der Vorhaltekosten, einschließlich der Kosten für weiterhin notwendige Aus- und Fortbildung sowie zur Verbesserung der Prozess- und Mitarbeiterqualitäten. Da die Sicherheitsdienstleister in den vergangenen Monaten hohe Umsatzverluste - durchschnittlich über 40 % - hinnehmen mussten, fordert der BDLS zur dauerhaften Stabilisierung dieser Unternehmen auch eine rückwirkende Kompensation der entstandenen Vorhaltekosten.

Neben den geforderten finanziellen Hilfen, fordert der BDLS aus Infektionsschutzgründen die Kontrollprozesse an den Flughäfen zu entzerren und für die Kontrolltätigkeiten mehr des verfügbaren Raumes und des Personals zu nutzen.



Brancheninformationen (www.bdls.aero)
Die Luftsicherheitsunternehmen an den Verkehrsflughäfen in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 23.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2019 wurde ein Umsatz von ca. 840 Mio. Euro erzielt. Die im BDLS organisierten Unternehmen haben mit ca. 750 Mio. einen Anteil von 75 % am Markt. Sie beschäftigen rund 15.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in den Bereichen §§ 5, 8, 9 und 9a LuftSiG sowie Servicedienstleistungen. Darunter sind rund 8.700 als Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten, etwa 5.000 als Luftsicherheitskontrollkräfte und rund 1.300 mit Servicetätigkeiten beschäftigt.

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