Pressemitteilung des BDLS 04 / 26
Berlin – In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Luftsicherheitsunternehmen hat der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) einen konkreten Vorschlag zur Gestaltung der Tarifrunde vorgelegt. Dieser sah vorteilhafte Regelungen für die Beschäftigten mit langfristiger Planbarkeit und wirtschaftlicher Sicherheit für die Unternehmen vor. Die Gewerkschaften lehnten den Vorschlag ab. Dieser sah einen Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 36 Monaten und einer stufenweisen Erhöhung der Entgelte um insgesamt 4,6 Prozent vor.
Der BDLS hatte mit seinem Vorschlag eine verlässliche Grundlage für konstruktive und zukunftsorientierte Verhandlungen geschaffen. Ziel war es, die Interessen der Beschäftigten unter den herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Luftverkehrsbranche zu berücksichtigen.
Die Luftsicherheitsunternehmen stehen vor der Herausforderung, attraktive und wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen mit der langfristigen Finanzierbarkeit der Arbeitsplätze und Dienstleistungen in Einklang zu bringen. Tarifsteigerungen wirken dauerhaft auf die Kostenbasis der Unternehmen und müssen deshalb auch unter Berücksichtigung von Produktivität, Refinanzierungsmöglichkeiten und Wettbewerbsfähigkeit verantwortbar bleiben.
„Unser Vorschlag hätte den Beschäftigten bereits ab Januar 2027 attraktive und verlässliche Entgeltsteigerungen geboten und zugleich den Unternehmen die notwendige, langfristige Planungssicherheit ermöglicht. Wir bedauern, dass ver.di und dbb tarifunion diesen Ansatz abgelehnt haben. Der BDLS bleibt weiterhin an einer tariflichen Lösung interessiert und ist bereit, die Gespräche konstruktiv fortzusetzen“, erklärt BDLS-Verhandlungsführer Christian Huber.
Die Tarifverhandlungen werden am 21. Oktober 2026 fortgesetzt.
































