Mitglieder-Pressemitteilung

-> Friedrich P. Kötter: „Der Weg für die Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen könnte nun frei werden“
-> Enger Dialog zwischen KÖTTER und dem Beschaffungsamt des BMI für vorzeitige Vertragsbeendigung (31.05.2020) am FH Düsseldorf / Dienstleistungsvertrag für Köln/Bonn läuft regulär bis Ende 2020 weiter
-> Neuausschreibung für Fluggastkontrollen am Flughafen Düsseldorf könnte folgen

Essen (28. Oktober 2019). „Die Rahmenbedingungen für unsere Dienstleistungen haben sich so sehr verändert, dass wir aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht keine andere Wahl hatten, als die Initiative zu ergreifen und auf eine einvernehmliche Vertragsbeendigung hinzuwirken“, erläuterte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe, den eingereichten Antrag auf vorzeitige Vertragsbeendigung zwischen Deutschlands größtem familiengeführten Sicherheitsdienstleister und dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BMI). „Aktuell stehen wir im engen Dialog mit dem Beschaffungsamt über die Ausgestaltung der möglichen vorzeitigen Vertragsbeendigung.“

Ob Tourist oder Geschäftsreisender: An den Passagier- und Gepäckkontrollen kommt auf einem Flughafen kein Fluggast vorbei. Die im Auftrag von BMI und Bundespolizei dort tätigen Luftsicherheitsassistenten überprüfen Passagiere und deren Hand- und Reisegepäck auf gefährliche und verbotene Gegenstände. Am Flughafen in Düsseldorf übernimmt diese Aufgaben seit 2004 KÖTTER Aviation Security. Der ursprünglich bis Ende 2020 laufende Vertrag zwischen dem Dienstleister und dem Beschaffungsamt des BMI könnte nun in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig (zum 31. Mai kommenden Jahres) aufgehoben werden.

Dem parallel für den Flughafen Köln/Bonn eingereichten Antrag auf vorzeitige Vertragsbeendigung wurde vom Beschaffungsamt nicht entsprochen.

„Der laufende Vertrag für unsere Dienstleistungen am Flughafen Düsseldorf ist vor dem Hintergrund bereits verschlechterter Rahmenbedingungen, die sich u. a. auf Grund des Passagieraufkommens in Zukunft noch weiter verschlechtern werden, für uns nicht mehr wirtschaftlich umzusetzen. In enger Absprache mit dem Beschaffungsamt haben wir uns daher zu diesem Schritt entschlossen.“, erklärte Friedrich P. Kötter.

Millionenschwere Investitionsoffensive in den letzten beiden Jahren

Nach personellen Herausforderungen in 2017 investierte der Dienstleister über drei Millionen Euro in umfangreiche Rekrutierungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Das Ergebnis: KÖTTER Aviation Security hat speziell in den zurückliegenden acht Ferienzeiten eine einwandfreie Leistung erbracht und konnte zuletzt im Vergleich aller Dienstleister an den großen deutschen Verkehrsflughäfen die höchsten Erfüllungsquoten bei den Fluggastkontrollen erzielen.

Peter R. Lange, Geschäftsführender Direktor der KÖTTER Aviation Security SE & Co. KG: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen einen großartigen Job. Die Fortsetzung und Weiterentwicklung dieses Qualitätsniveaus ist unter den aktuell gegebenen Rahmenbedingungen dennoch nicht realisierbar. Für uns galt immer und gilt auch nach wie vor „Security first“. Um aber zukünftig auskömmliche Erträge zu erwirtschaften, hätten wir diesen Grundsatz möglicherweise brechen müssen – und das gibt es mit KÖTTER nicht, denn das würde im schlimmsten Fall zu Einbußen bei der Sicherheit führen, was wir nicht verantworten können und wollen.“

KÖTTER prüft Teilnahme an Neu-Ausschreibung

Zur Zukunft der Flughafensparte seiner Unternehmensgruppe verdeutlichte Friedrich P. Kötter: „Die Tätigkeiten an den Flughäfen gehören zum Kerngeschäft unserer Gruppe. Sollte es zu einer vorzeitigen Vertragsbeendigung und in der Folge zu einer erforderlichen Neuausschreibung kommen, werden wir eine Teilnahme an dieser Ausschreibung prüfen. Klar ist aber auch, dass wir nur dabei sind, wenn die operativen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das unternehmerische Risiko 
kalkulierbar machen.“

1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch zukünftig gebraucht 

Sollte KÖTTER Aviation Security bei dieser möglichen Neu-Ausschreibung nicht den Zuschlag erhalten, würde es nach unserem Kenntnisstand zu einem Betriebsübergang der rund 1.100 Mitarbeiter am Flughafen Düsseldorf von KÖTTER zu einem neuen Dienstleister kommen. „Fest steht, dass auch in Zukunft 1.100 gut ausgebildete und motivierte Luftsicherheitsassistenten für die Passagierkontrolle in Düsseldorf benötigt werden. Sollten wir bei dieser Neu-Ausschreibung nicht den Zuschlag erhalten, werden wir alles dafür tun, dass der Übergang sowohl für die Beschäftigten wie auch für die Bundespolizei, den Flughafen und die Passagiere geräuschlos verläuft. Bis dahin bleiben wir verlässlicher Partner der Bundespolizei sowie der Flughäfen und werden unsere Leistungen auf gewohnt hohem Niveau erbringen“, erklärt Peter R. Lange. „Selbstverständlich werden wir auch die Entscheidung für den Flughafen Köln/Bonn akzeptieren und auch hier unsere Dienstleistungen bis zum 31. Dezember 2020 vertragskonform fortführen.“


Die KÖTTER Unternehmensgruppe
Die KÖTTER Unternehmensgruppe ist eine moderne und innovative Firmengruppe mit Stammsitz in Essen, die seit ihrer Gründung im Jahr 1934 in Familienbesitz ist. Als professioneller Facility-Services-Anbieter steht die KÖTTER Unternehmensgruppe für maßgeschneiderte Systemlösungen aus einer Hand, bestehend aus Sicherheitsdienstleistungen, Sicherheitstechnik, Reinigungs- und Personaldienstleistungen. Die KÖTTER Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit ihren rd. 18.500 Mitarbeitern an den mehr als 50 Standorten in Deutsch-land einen Umsatz von 540 Mio. € (Zahlen für 2018). Weitere Informationen: koetter.de.

Kontakt:
KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen
Carsten Gronwald
Pressesprecher
Tel.: (0201) 2788-126
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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