Berlin – Bei vielen steigt die Freude auf den langersehnten Urlaub und deshalb wird für die Sommerferien ein deutlicher Anstieg der Flugreisen erwartet. Um den Start in den Urlaub zu erleichtern, bitten die Luftsicherheitsunternehmen die Reisenden bereits im Vorfeld ihrer Reise an die Luftsicherheitskontrollen zu denken. “Um lange Schlangen an den Kontrollstellen zu vermeiden, ist es wichtig, dass sich alle nochmal darüber informieren, was im Handgepäck mitgeführt werden darf und was in den aufgegebenen Koffer gehört oder komplett zu Hause bleiben sollte”, so Udo Hansen, Präsident des BDLS.

Der Urlaub beginnt für viele am Flughafen – für die Luftsicherheitskräfte bedeuten die Sommerferien nach dem langen Corona-Reiseloch viel Arbeit. “In den Sicherheitskontrollen der Flughäfen gelten, genau wie überall sonst, Abstands- und Hygieneregeln, was die Abläufe eh schon verzögern wird. Um allen Passagieren trotzdem einen entspannten Start in den Sommerurlaub zu ermöglichen, ist es notwendig, dass die Passagiere gut vorbereitet und frühzeitig am Flughafen ankommen. Nach dem Check-In sollte es direkt zu den Sicherheitskontrollen gehen“, so Hansen weiter. Informationen, was ins Handgepäck darf, findet man beispielsweise auf der Homepage der Bundespolizei.

Der BDLS hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der massive Einbruch des Luftverkehrs – zwangsläufig verbunden mit Kapazitätsabbau – bei einem Wiederanstieg des Reiseverkehrs zu langen Wartezeiten, starker Frustration bei Fluggästen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie starker Belastungen der verbliebenen Beschäftigten führen würde. Die BDLS Mitgliedsunternehmen haben in der Pandemie mit sehr viel organisatorischem und finanziellem Aufwand dafür gesorgt, dass so viel Personal gehalten werden konnte, wie möglich, um den wieder ansteigenden Flugverkehr abzudecken.

„Die Sicherheitsdienstleister haben alles getan, um den Sommerreiseverkehr so gut es geht vorzubereiten – nun sind die Passagiere gefragt, durch gute Vorbereitung und Mitwirken an den Kontrollstellen, einen reibungslosen Start in die Ferien zu schaffen“, so Hansen.

 

Brancheninformationen (www.bdls.aero)
Die Luftsicherheitsunternehmen an den Verkehrsflughäfen in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 23.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2020 sank der Umsatz der Branche von 962 Mio. Euro im Vorjahr, um ca. 15 Prozent, auf rund 817 Mio. Euro. Auch für 2021 ist mit einem weiteren, nicht unerheblichen, Umsatzrückgang zu rechnen. Die im BDLS organisierten Unternehmen haben mit ca. 637 Mio. einen Anteil von fast 78 % am Markt. Sie beschäftigen rund 15.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in den Bereichen §§ 5, 8, 9 und 9a LuftSiG sowie Servicedienstleistungen. Darunter sind rund 8.700 als Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten, etwa 5.000 als Luftsicherheitskontrollkräfte und rund 1.300 mit Servicetätigkeiten.

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