Pressemitteilung des BDLS 16 / 2018

Berlin – Heute starteten die ersten Tarifverhandlungen für ca. 23.000 Beschäftigte der Luftsicherheitsunternehmen. „Die von ver.di aufgestellten Forderungen sind leider, mit Höhen von bis zu 40 Prozent Erhöhung, realitätsfern“, so Rainer Friebertshäuser, Leiter der BDLS Tarifkommission. Ver.di müsse, um in den kommenden Verhandlungen eine Möglichkeit zur Einigung zu ermöglichen, deutlich von diesen Forderungen abrücken. „Die Löhne in unserem Marktsegment sind in den letzten Jahren immer unverhältnismäßig hoch ausgefallen. Die Gewerkschaft muss akzeptieren, dass wir nun auf ein Normalmaß an Erhöhungen zurückkommen müssen“, so Friebertshäuser. In anderen Branchen seien Erhöhungen von 2 Prozent die Regel.

„Ver.di scheint zu vergessen, dass die Unternehmen die Kosten für eine Dienstleistung nicht unbegrenzt erhöhen können, ohne dass dies Konsequenzen hat“, so Friebertshäuser. Bei Erhöhungen in der geforderten Höhe von bis zu 40 Prozent laufe man Gefahr, dass die technische Entwicklung mit immer mehr Nachdruck weitergetrieben wird, um die Dienstleistung in bestimmten Teilen zu ersetzen. „Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Tätigkeiten in der Luftsicherheit bereits jetzt, mit Löhnen von bis zu 17,16 Euro pro Stunde plus Zuschlägen, sehr gut bezahlt werden“, so Friebertshäuser.

 

   

Brancheninformationen (www.bdls.aero)
Die Luftsicherheitsunternehmen an den Verkehrsflughäfen in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 23.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2017 wurde ein Umsatz von ca. 840 Mio. Euro erzielt. Die im BDLS organisierten Unternehmen haben mit ca. 750 Mio. einen Anteil von 75 % am Markt. Sie beschäftigen rund 15.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in den Bereichen §§ 5, 8, 9 und 9a LuftSiG sowie Servicedienstleistungen. Darunter sind rund 8.700 als Luftsicherheitsassistentinnen und –assistenten, etwa 5.000 als Luftsicherheitskontrollkräfte und rund 1.300 mit Servicetätigkeiten beschäftigt.

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