Pressemitteilung  des BDLS 06 / 2018

Berlin - Einer der wichtigsten Aspekte der Luftsicherheit ist auch in Zukunft bedeutend: effektive Zusammenarbeit.

Zu diesem Ergebnis kamen auf den 10. Luftsicherheitstagen, ausgerichtet vom BDLS und der Bundespolizei, die Experten der Luftsicherheitsbranche. Bereits in der Begrüßung machten die Präsidenten von Bundespolizei, Dr. Dieter Romann, und des BDLS, Udo Hansen, deutlich, dass eine effektive Zusammenarbeit der Akteure maßgeblich für den sicheren Umgang mit den jeweiligen Bedrohungslagen sei. Daneben sei aber auch die Optimierung von Prozessen elementar für die Sicherheit. „Dabei ist die Personalplanung und –steuerung des Sicherheitspersonals ein wesentlicher Faktor im Gesamtprozess „Flughafen“. Für uns steht allerdings die Frage, wie dieser Teilprozess effektiver gestaltet werden kann, deutlicher im Fokus, als die Frage, wer dies durchführt. Die Dienstleister wären sicherlich auch in der Lage, diesen Teilprozess erfolgreich zu übernehmen“, so BDLS Präsident Hansen.

Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zog sich wie ein roter Faden durch die Fachvorträge der Redner an beiden Veranstaltungstagen. Sowohl in der Betrachtung der aktuellen Gefährdungssituation der Luftsicherheit durch Markus Schöndorf, BKA, Referatsleiter 54, Gefährdung als auch in den Schlussfolgerungen des BMI zu dieser, durch MinR Dr. Karsten Kloth, BMI, Referatsleiter B3 wurde klar, dass nicht ein Akteur alleine für die Sicherheit im Luftverkehr sorgen kann. Dies ist ebenfalls Grundlage der Betrachtung der Luftsicherheitsmaßnahmen der USA auf Grund der aktuellen Gefährdungslage, die Joseph P. Terrell, TSA-Attaché an der US-Botschaft Berlin, vorstellte.

Zudem ist ein strukturierter Standortdialog für die erfolgreiche Steuerung der Passagierprozesse am Flughafen, den Thomas Seifert, Leiter BPOLI Flughafen Hamburg, und Johannes Scharnberg, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereiches Aviation am Hamburg Airport, am Beispiel des Hamburger Flughafen und der Bewältigung der G20-Lage im vergangenen Jahr vorstellten, wichtig. Über das interne Qualitätsmanagement bei den Sicherheitsdienstleistern am Beispiel der I-SEC Deutsche Luftsicherheit GmbH referierte Tobias Walter.

Die Podiumsdiskussion befasste sich mit der Gewährleistung eines hohen Sicherheitsstandards bei steigenden Passagierzahlen. Moderator Markus Bierschenk, Referatsleiter Luftsicherheitsaufgaben im Bundespolizeipräsidium, und die Vertreter unterschiedlicher Akteure am Flughafen, wie Ralph Beisel (ADV), Thomas Schomburg (Lufthansa), Udo Hansen (Präsident des BDLS) und Jürgen Schubert (Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums) diskutierten unter anderem verschiedene Maßnahmen zur Umstrukturierung der Zuständigkeiten.

Der zweite Veranstaltungstag zeigte an praktischen Beispielen, wie das Gesamtsystem Luftsicherheit, auf kleinere Teilbereiche heruntergebrochen, optimiert werden kann. Am Beispiel des Anschlags auf den Flughafen Brüssel konnte das Zusammenwirken von Security und Safety bei der Lagebewältigung durch Steven Decock, Brussels Airlines, eindrucksvoll aufgezeigt werden. Die sicheren Lieferketten im Hinblick auf die aktuellen Unterschiede in der Luftsicherheit wurden von Annette Wiedemann, DEKRA Akademie GmbH - Aviation Services, erläutert und die neuesten Entwicklungen im Luftfahrt-Bundesamt wurden von Matthias Petersen, Leiter des Referates S 4 (Zulassung bekannte Versender), Luftfahrt-Bundesamt vorgestellt.

Björn Reimer, Vorstandsmitglied der Vereinigung Cockpit e. V., erläuterte die Bedeutung des fliegenden Personals in der Kette der Luftsicherheit und Andreas Jung, Präsident der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main, stellte die speziellen Herausforderungen für die Bundespolizei vor Ort dar.

Am Ende der 10. Luftsicherheitstage wurden dann die Ergebnisse des BMI/BDL-Projektes zur Optimierung der Prozesse bei der Fluggaststeuerung und Luftsicherheitskontrolle durch Peter Beiderwieden, ständiger Vertreter des Abteilungsleiters im Bundesministerium des Innern - Abteilung B Angelegenheiten der Bundespolizei - und Silke Bußkamp, Referentin für Luftsicherheitsaufgaben im Bundespolizeipräsidium, vorgestellt.
Markus Bierschenk und Udo Hansen verabschiedeten die Gäste.

 

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